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leichenparfuemierung
 

Die Leichenparfümierung ist die zweite der fünf Riten der Leichnamsbehandlung.

Die Leichenparfümierung ist bei den schiitischen Muslimen Pflicht. Sie erfolgt durch das Auftragen von frischen wohlriechenden Kampfer in die Achseln, Handinnenflächen, Kniekehlen und auf die großen Zehen.

Lediglich der Leichnam eines Verstorbenen, der im Weihezustand [ihram] gestorben ist, wird nicht parfümiert. Im Anschluss erfolgt die Leicheneinkleidung mit dem Leichentuch.